AUSVERKAUFT! Zum 200. Mal: Filme wiederentdeckt "Karbid und Sauerampfer"

am 27.02.24 um 18.30 Uhr

Diese Veranstaltung ist AUSVERKAUFT!

Zum 200. Mal: Filme wiederentdeckt "Karbid und Sauerampfer"

Dienstag, den 27. Februar 2024 - 18:30 Uhr

Industrie- und Filmmuseum Wolfen

Chemiepark, Areal A, Bunsenstr. 4, 06766 Wolfen,

Tel.: 03494 6996040  Mail:  ifm@anhalt-bitterfeld.de

Eintritt: 10,00 Euro (Abendkasse)

                                            KARBID UND SAUERAMPFER (DEFA 1963, s/w, 85') 

Regie: Frank Beyer, Drehbuch: Hans Oliva Hagen, Frank Beyer, Kamera: Günter Marczinkowsky, Musik: Joachim Werzlau, Darsteller: Erwin Geschonneck, Marita Böhme, Manja Behrens, Margot Busse, Rudolf Asmus, Hans-Dieter Schlegel, Fred Delmare, Bruno Carstens, Peter Dommisch

Filminhalt: Zu Kriegsende liegt auch die Dresdener Zigarettenfabrik in Schutt und Asche. Um sie wieder aufzubauen, wird Karbid benötigt. Arbeiter Kalle macht sich auf den Weg nach Wittenberge, um dort Karbid zu organisieren. Mit sieben Fässern muss  er per Anhalter zurück. Nach mancherlei Abenteuern kommt er am Ende mit zwei Fässern am Ziel an - genug für den Neuanfang.                                                     

„Erster Versuch der DEFA, Lebensumstände und Alltagsschwierigkeiten unmittelbar nach Kriegsende aus heiterer Perspektive darzustellen. Das Ergebnis ist eine der besten deutschen Filmkomödien, die, auf einem mit Pointen gespickten Drehbuch beruhend, mit einem souverän-überzeugenden Hauptdarsteller aufwarten kann. Dabei wird bei aller komischen Forciertheit nie die soziale Genauigkeit aus den Augen verloren; für damalige Verhältnisse erfrischend freche politische Untertöne runden die vergnügliche Handlung ab.“ (Lexikon des internationalen Films")       Eine der besten DEFA-Filmkomödien mit einem großartigen Erwin Geschonneck.

Gesprächspartner: Knut Elstermann und Stefanie Eckert

Einführung und Moderation: Paul Werner Wagner

Knut Elstermann, Jahrgang 1960, studierte von 1982 bis 1986 an der Sektion Journalistik an der Karl-Marx-Universität Leipzig. Anschließend war er bis 1989 in der Nachrichtenredaktion der Tageszeitung Neues Deutschland tätig und schrieb für die DDR-Kinozeitschrift Filmspiegel. Danach moderierte er bis 1991 beim Jugendradio DT64. 1992 begann er seine Tätigkeit als Filmkritiker und Journalist beim ORB, der er noch heute in dem zusammengeschlossenen Rundfunkhaus RBB nachgeht. Er moderierte hier zunächst vor allem bei Radio Brandenburg. Mit dem Aufgehen dieses Senders in Radio Eins im Jahr 1997 erhielt er am Samstag ein eigenes Format: 12 Uhr mittags – Das Filmmagazin. Er arbeitet auch für den MDR, das RBB-Fernsehen und ARTE. Außerdem schreibt er Kritiken als freier Filmjournalist und ist Autor von Büchern, wie „Gerdas Schweigen. Die Geschichte einer Überlebenden“, „Früher war ich Filmkind. Die DEFA und ihre jüngsten Darsteller“ und „Im Gespräch. Knut Elstermann befragt ostdeutsche Filmstars“.

Die Medienwissenschaftlerin Stefanie Eckert ist seit Juli 2020 Vorstand der DEFA-Stiftung.

Die Teilnahmegebühr für diese Veranstaltung beträgt 10,00 € und wird vor Beginn der Veranstaltung entgegengenommen.    

Um Anmeldung wird gebeten. Wir verschicken keine Anmeldebestätigungen!

Foto: Copyright DEFA-Stiftung Heinz Wenzel

Filme wiederentdeckt –Veranstaltungsreihe des Fördervereins „Industrie- und Filmmuseum Wolfen“ e.V. mit Unterstützung des Landkreises Anhalt-Bitterfeld.

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