Filme wiederentdeckt: Mensch, mein Papa
18. Juni 2026, 18.30 Uhr
Eintritt: 10,00 Euro (Abendkasse), eine Anmeldung wird empfohlen
Die Schauspielerin Franziska Troegner ist im Rahmen der Reihe Filme wiederentdeckt am 18. Juni 2026 zu Gast im Industrie- und Filmmuseum Wolfen. Gezeigt wird der DEFA-Streifen "Mensch, mein Papa" aus dem Jahre 1988.
Der Rentner Erich Zarling (Erwin Geschonneck) liebt zwei Dinge, seine Tochter Ulrike (Franziska Troegner) und seinen Hundesportverein, bei dem er Vorsitzender ist. Dieser Posten aber ist in Gefahr, und deshalb will er sich mit einer tollkühnen Aktion unentbehrlich machen: Er möchte ein Sportlerheim bauen. Für den Finanzierungsschub hat er sich etwas Kurioses ausgedacht: den Verkauf von dreißig volkseigenen Bäumen der Berliner Puschkinallee. Seine Tochter Ulrike, die gerne singt und tanzt, ist Zimmermädchen im Hotel "Stadt Berlin". Und sie träumt gegen den Willen des Vaters von den Brettern, die die Welt bedeuten. Ein Gast, der Schlagersänger Balter (Jürgen Walter), engagiert sie als Ersatz für seine ausgefallene Partnerin bei der "Nacht der Prominenten". Er verspricht ihr mehr, enttäuscht sie aber. Vater Zarling tröstet sie, und in seinem mit vielen Tricks gebauten Sportlerheim singen sie gemeinsam das "Rosenlied".
Franziska Troegner wurde 1954 in Berlin geboren. Ihr Vater war Schauspieler, Kabarettist und Regisseur, ihre Mutter Sängerin. Bereits mit fünf Jahren debütierte sie am Berliner Metropol-Theater und gehörte ab 1969 zum Jugendstudio des Kabaretts Die Distel. Sie absolvierte eine Schauspielausbildung bei Doris Thalmer und gehörte von 1976 achtzehn Jahre lang zum Berliner Ensemble. Seit 1993 arbeitet Franziska Troegner freiberuflich. Bundesweite Bekanntheit erlangte sie als Sketchpartnerin von Diether Krebs und Dieter Hallervorden und in der Rolle der Schwester Gertrud in der ZDF-Serie „Der Landarzt“. Franziska Troegner hat vor 1992 in zahlreichen Filmen der DEFA und des DDR-Fernsehens mitgewirkt. Danach arbeitete sie regelmäßig für das Fernsehen, in Filmproduktionen und als Synchronsprecherin. Sie war in über 500 Hörspielen als Sprecherin tätig. In der Eulenspiegelverlagsgruppe erschienen zwei Bücher von Franziska Troegner: „Fürs Schubfach zu dick“ (2009) und „Permanent trendresitent“ (2018).
Nach der Filmvorführung gibt es ein Gespräch mit Hauptdarstellerin Franziska Troegner und Paul Werner Wagner. Der Eintritt beträgt 10,00 €. Eine vorherige Anmeldung unter Tel.: 03494 – 699 6040 oder per E-Mail an ifm@anhalt-bitterfeld.de wird aufgrund der begrenzten Platzkapazitäten empfohlen.
„Filme wiederentdeckt“ ist eine Veranstaltungsreihe des Fördervereins „Industrie- und Filmmuseum Wolfen“ e.V. mit Unterstützung des Landkreises Anhalt-Bitterfeld. Das Industrie- und Filmmuseum Wolfen ist eine Einrichtung des Landkreises Anhalt-Bitterfeld.
